Montag, Dezember 28, 2009

Isch abe gar keine Firmenauto

Nachdem ich nun vor gerade mal einer Woche schmerzhaft (315 € weniger in der Geldbörse) erfahren habe, dass Pollen und Blätterreste die komplette Heizungs/-Klimaanlage eines Autos lahmlegen können, war heute schon wieder Action in Sachen Auto angesagt.

Dieses Mal betraf es den Firmenwagen meines Liebsten. Batterie tot. Da Karsten dank zahlreicher Kunden und weniger gesunder Kollegen keine Chance hatte, sich um Pannenhilfe/Reparatur selbst zu kümmern, und da das Auto eh bei uns vor der Haustür stand, habe ich die Organisation übernommen. Was letztes Jahr, als genau das gleiche Problem schon einmal vorlag, so einfach war, gestaltete sich dieses Jahr zu einem bürokratischen Hürdenlauf. 7 verschiedene Ansprechpartner bei der "Mobile Assistance", der Pannenhilfe und zwei verschiedenen Renault-Autohäusern. Und immer wieder musste ich von vorne erzählen, dass es NICHT mein Auto ist, wo das Problem liegt, dass ich keine Entscheidungen treffen kann, da es NICHT mein Auto ist, und dass ich das Auto ungern selbst fahren möchte, weil es ja NICHT mein Auto ist. Um dann eine halbe Minute später gefragt zu werden: "Hatte Ihr Auto das Problem schon öfter?" Man mag mich kleinlich finden, aber nur weil ich mich um ein Auto kümmere, gehört es noch lange nicht mir.

Nachdem ich die Versicherung, die Pannenhilfe und das Autohaus abwechselnd angemotzt hatte (was mir im Nachhinein ein wenig Leid tut, aber angesichts der Umstände und des Nichtverstandenwerdenwollens einfach unvermeidbar war - und zurückgemotzt wurde ja auch ;-)), waren wir dann alle wieder lieb zueinander. Und am Ende habe ich vom Autohaus sogar eine Busfahrkarte für die Heimfahrt geschenkt bekommen. Wenn das nichts ist...

Donnerstag, Dezember 10, 2009

Speicher

Man soll ja regelmäßig seinen Daten sichern, um im Falle eines kompletten Systemausfalls alles wieder herstellen zu können. So weit zur Theorie. Zwar besitze ich seit einigen Jahren ein externes Festplattenlaufwerk, das ich jedoch eher sporadisch zur Sicherung verwendet habe, weil es ein eigenes Netzteil hat. Der Haken am Netzteil ist in der Anatomie meines Arbeitszimmers begründet. Die Steckdosenleiste unter meinem Schreibtisch ist komplett belegt von Geräten, die ich täglich brauche. Zur Datensicherung musste ich deswegen eine andere Steckdose benutzen. Ein abenteuerliches Bild, wenn Kabel A (Strom) straff gespannt nach links zur Steckdose führte, Kabel B (USB) zum PC und das Festplattenlaufwerk selbst irgendwo dazwischen absturzgefährdet am Schreibtischrand parkte.

Etwas Neues musste her: eine externe Festplatte ohne externen Stromanschluss mit 500 GB Speicherplatz, möglichst klein und einfach zu bedienen.

Bei Medimax beriet mich dann heute ein Verkäufer zu den einzelnen Angeboten. Inzwischen gibt es ja schon Festplatten mit 1,5 Terabyte Speicherplatz, die aber noch recht wuchtig sind und daher für mich (in jeder Hinsicht) eine Nummer zu groß sind. Dann empfahl er mir das Tagesangebot, eine 500 GB-Platte von Hitachi, kaum großer als eine Zigarettenschachtel.

Als ich ihn fragte, ob das Gerät schon ein eigenes Backup-Programm habe, verneinte er. Die Verpackungsaufschrift meinte allerdings etwas anderes, also hakte ich noch einmal nach. "Ach so", sagte er. "Die Software, die da drauf ist, können Sie aber vergessen. Die meisten Benutzer legen sich dann lieber was Vernünftiges zu. Von ArcSoft zum Beispiel."

Gerade habe ich die auf der Platte gespeicherte Backup-Software installiert. Und siehe da: ArcSoft.

Wenn Medimax nicht so ausdrücklich auf einem Plakat am Eingang des Marktes mit seinen super kompetenten Verkäufern prahlen würde... ;-)

So, ich mache jetzt erst mal ein Backup.