Donnerstag, März 26, 2009

Woran man merkt....

... dass man in letzter Zeit definitiv zu oft beim Arzt war:

Wenn man im Wartezimmer des Zahnarztes sitzt und feststellt, dass man sämtliche dort liegenden Ausgaben der Freizeitrevue, Gala, AutoBild, Glücksrevue und Bunte bereits gelesen hat.

Montag, März 23, 2009

Hallelujah

Es ist vorbei. Hallelujah!

P.S. Ein Blog als einziges Tagebuch hat den Nachteil, dass man nicht immer alles schreiben kann, was man möchte. Zu gerne würde ich erläutern, warum es mir im Moment so gut geht. Aus Rücksicht auf einzelne Personen muss ich leider darauf verzichten.


@Mara: Verliebt bin ich, ja. Aber das ist schon lange so und hat mit meinem Eintrag nichts zu tun. In dem Fall ist es wirklich eine private Sache, die man schriftlich einfach nicht erklären kann. Eher einen Roman darüber schreiben ;-)

Donnerstag, März 19, 2009

Ich glaub´s ja nicht

Jetzt, wo ich internettechnisch nicht mehr von der Güte unserer Wohnungsgenossenschaft, der Telekom oder sonstwem abhängig bin, buddeln die doch vor unserer Haustür und legen Fernseh- und Internetkabel ins Haus.
Wer meine Leidensgeschichte kennt, kann sich wahrscheinlich vorstellen, dass mein Erstaunen riesengroß ist.

Wer sie noch nicht kennt, kann sie hier nachlesen. Und hier, hier, hier und hier. Ach ja, und hier, hier und dort auch noch. Der Grund, warum mir das aktuelle "Happy End" relativ egal hast, ist dieser.

Mittwoch, März 18, 2009

Eingerollt

Ich verfolge mit Spannung den "Paketlebenslauf" (das heisst bei DPD tatsächlich so) einer Bestellung von gestern. Noch schicker als das Wort Paketlebenslauf finde ich aber die Tatsache, dass das Paket jeweils bei der Einrollung und bei der Ausrollung gescannt wurde. Rollig Drollig.
Mal schauen, ob das Paket rund oder eckig ist.

Montag, März 16, 2009

Wunder der Technik

Gestern waren wir auf der ITB. Eigentlich ist der Sonntag der denkbar schlechteste Tag für Fachbesucher, aber es ging dieses Mal nicht anders. Wenigstens war es nicht so voll wie vor zwei Jahren. Janek war zum ersten Mal dabei und wurde mit Give Aways überschüttet. Das fand er natürlich klasse.

Im Vergleich zu den früheren Jahren gab es nicht viel Neues, aber in der Halle der Travel Technology ließen wir uns am Siemens-Stand etwas namens Microsoft Surface vorführen (beim Link eines der Bilder anklicken, Filme anschauen und staunen!), was uns schlicht und ergreifend begeisterte. Noch ist so ein Tisch natürlich sehr teuer, aber vielleicht haben wir den in ein paar Jahren alle im Wohnzimmer stehen.

Freitag, März 13, 2009

PMS

PMS... so was kenne ich nicht. Alle Frauen, die behaupten, sie würden sich in den Tagen vor den Tagen irgendwie verändern, haben doch einen Knall.

Gut, ich habe immer kurz vor Ende meiner Pillenpackung Heißhunger auf Süßigkeiten und alles sonstig irgendwie Essbare. Nein, Heißhunger ist der falsche Ausdruck. Ich brauche einfach nur immer etwas zwischen den Zähnen, sei es ein Bonbon, eine Möhre oder ein Kotlett. Komischerweise im gleichen Zeitraum heule ich, wenn ich so etwas lese, LIDL-Werbespots sehe oder alte Lieder aus meiner Rave-Zeit höre. Wenn eine Familie bei "Zuhause im Glück" ihr renoviertes Haus zum ersten Mal sieht. Wenn bei "Scrubs" Leben nicht gerettet werden können oder der Zuschauer unvorbereitet mit der Realität konfrontiert wird. Wobei ich zugeben muss, dass diese Scrubs-Ausschnitte zu den Szenen gehören, bei denen ich eigentlich immer heulen muss, egal welches Jahr, welcher Monat oder welche Stunde wir gerade haben. Und egal wie oft ich sie schon gesehen habe.

Dienstag, März 10, 2009

Goldig

Gerade habe ich eine Email erhalten von Olga, einer Kundin, die ich auch privat kenne. Sie lebt erst seit einigen Jahren in Deutschland und freut sich auf zauberhafte Weise über ein preisgünstiges Angebot für einen Flug in ihr Heimatland, das ich ihr gemailt habe:

"Du bist ein Gold".

Freitag, März 06, 2009

Röhre Reloaded

Ich kenne so ein Ding ja schon. Das vergrössert meine Vorfreude auf das, was mir die nächste halbe Stunde bevorsteht, nicht unbedingt. Als ich auf dem Fragebogen ankreuzen muss, ob ich Platzangst habe, bin ich kurz unsicher. Da ich aber ohnehin nicht um die MRT-Untersuchung herum komme, mache ich mein Kreuzchen seufzend bei "Nein".

Ach, dieses Mal liege ich ja nicht so weit oben, freue ich mich noch. Doch kaum ist meine linke Schulter MRT-gerecht platziert und der dazugehörige Oberarm am Körper festgebunden, wird die Liege hochgefahren. So hoch, dass ich befürchte meine Nasenspitze würde beim Reinfahren an die Oberkante der Röhre stoßen. Tut sie aber nicht. Es fehlt jedoch nicht viel. Absolut still liegen, 25 Minuten lang, die schmerzende Schulter in einer Haltung, die sie derzeit gar nicht mag. Doch da müssen wir beide jetzt durch.

+++ Tief durchatmen, dass schaffe ich schon +++ Ist ja schließlich nicht das erste Mal +++ Und auf keinen Fall die Augen öffnen, sonst sehe ich, wie eng es hier ist +++ Durch die Kopfhörer nehme ich die ersten wummernden Geräusche des MRT wahr. Anderswo kann man über die Kopfhörer wenigstens Musik hören, hier nicht +++ 25 Minuten... wie vertreibe ich die mir bloß? +++ 2563 plus 1312 ist gleich...+++ bei dem Lärm kann doch keiner denken +++ Nun öffne ich doch die Augen. Direkt über mir die weiße Röhrendecke. So weiß, dass ich nicht sagen kann, ob es nur zwei Zentimeter Abstand sind oder zwanzig. +++ Nicht nachdenken +++ Oh Gott, was mache ich, wenn plötzlich meine Nase anfängt zu jucken? Ich darf mich ja nicht bewegen +++ Das Gerät gibt tiefe Bassschläge von sich, die in meinen Ohren fast wie Musik klingen +++ Morgen Abend gehen wir Mädels tanzen +++ Was ziehe ich an? +++ Augen öffnen und schnell wieder schließen +++ Ich liege verkrampft da, würde mich gerne bewusst entspannen, aber das wäre ja eine Bewegung +++ Nachher heisst es noch, ich habe durchs tiefe Einatmen die Aufnahmen versaut und wir müssen alles noch einmal neu machen +++ Was machen die hier eigentlich mit Leuten, die wirklich so richtig unter Klaustrophie leiden? +++ sanftes Kitzeln im Nasenbereich, nicht doch! +++ 512 mal 89 ist gleich... +++ es kitzelt immer noch +++ sind 25 Minuten nicht schon längst um +++ Halt die Klappe, Nase! +++ die Röhre bebt ein wenig +++ was, wenn gerade ein Erdbeben stattfindet, und ich merke es nicht +++ werde verschüttet ihn diesem schrecklichen Ding, dass mir in diesem Fall vermutlich das Leben retten würde +++ alle rennen draußen panisch durch die Gegend, nur ich liege ahnungslos in meinem MRT-Kokon +++ gefühlte 40 Minuten +++ wenn sich beim MRT tatsächlich innere Blutungen im Schultergelenk zeigen, geht der elende Ärztemarathon weiter +++ an meinen physiotherapiefreien Tagen zum Arzt gehen um Gerinnungsmittel gespritzt zu bekommen +++ doch lieber selbst spritzen, so wie ich es früher schon einmal konnte? +++ Nasenkribbeln hat aufgehört, hurra +++ Die MRT-Assistenten machen bestimmt immer blöde Witze, wenn ein Patient hilflos in der Röhre liegt, zählen die Löcher in den Socken und machen Fotos davon +++ Herrjeh, habe ich heute eigentlich vernünftige Socken angezogen? +++ Noch mal die Entfernung meiner Nasenspitze bis zur Decke abschätzen... 5 Millimeter... Maximum +++ Ich will hier raus +++ Die Versuchung ist groß einfach den Notrufknopf in meiner Hand zu drücken +++ Die holen mich dann sofort raus +++ Aber wäre mir damit geholfen? +++ Augen zu! Wie lange noch?

Dann ist alles überstanden. Ein Blick auf mein Handy sagt mir hinterher: es waren nur etwa 20 Minuten. Egal, wenn sich diese Minuten wie Stunden anfühlen.

Befund: keine Einblutungen ins Schultergelenk. Sehr schön

Mittwoch, März 04, 2009

Erkenntnis des Tages

Leute, die es es einfach nur gut meinen, können mitunter ganz schön belastend sein.