Das nenne ich doch mal eine tolle Idee für mein eigenes Geschäft:
Kunden beschweren sich, ich schmettere ihre Beschwerde ab und berechne im Nachhinein für die Bearbeitung der Beschwerde 50 €.
So und nicht anders wird anscheinend beim Kammergericht gearbeitet, von dem ich gestern eine Rechnung über 50 € für "Beschwerdeverfahren (Sonstige)" erhalten habe.
Die normalen Gerichtskosten hatte ich schon längst bezahlt. Dass ich für einen Widerspruch auch noch mal extra blechen muss, hätte ich mir nie träumen lassen.
EDIT: Hallo Mara, ich war physisch nicht wirklich bei Gericht. Es ging um eine Familienangelegenheit aus meiner Vergangenheit, die in einem Vergleich endete und deshalb keiner "richtigen" Gerichtsverhandlung bedurfte. Die Kosten waren dennoch enorm. Und dann denkt man, jetzt sei alles geklärt und alles bezahlt, und Monate später flattert einem so eine Rechnung ins Haus. Ich habe übrigens bei der so genannten Kosteneinziehungsstelle der Justiz nachgefragt und wollte den genauen Grund für die Rechnung wissen. Nun, das könne man mir auch nicht sagen, man sei nur für die Rechnungsstellung und Abrechnung zuständig. Ich könne aber Akteneinsicht bei Gericht verlangen, das sei natürlich kein Problem. Toll, als würde ich jetzt zum Gericht rennen und Einsicht in meine Akten verlangen. Ich habe ja sonst nichts zu tun. Und ich weiß doch eh, dass ich um die Zahlung der 50 € nicht herumkommen werde. Das ist einfach so, basta.
Savelberg, Kochsendungen, Federer
Vor 13 Minuten
2 Kommentare:
Wieso warst Du denn bei Gericht? Aber die Geschäftsidee klingt wirklich gut, da wird man bestimmt richtig schnell reich :-)
Was? Das ist ja eine Frechheit, das die sowas machen!
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