Dienstag, Januar 27, 2009

100 meters of existence

Super Idee, ausgezeichnete Umsetzung:
Ein 100 Meter langes Foto voller Menschen, die 20 Tage lang an der gleichen Stelle fotographiert und am Ende zu einem einzigen Foto verbunden wurden. Seht selbst!

Irritiert bin ich allerdings ein wenig bei folgendem Bildausschnitt:

Nun erkläre mir doch mal jemand, wie rein zufällig (???) zwei Menschen mit einem Augenverband auf der rechten Seite die gleiche Straße entlanggehen. Kennen Sie sich? Kommen Sie vom gleichen Augenarzt? Sind Sie ein Ehepaar, das sich aus Gründen der Zusammengehörigkeit das gleiche Tattoo in Augennähe hat stechen lassen?

Mittwoch, Januar 21, 2009

Und vierteljährlich grüsst das Murmeltier

Jedes Mal, wenn der Schulzahnarzt da war, bringt Janek einen Zettel mit nach Hause, auf dem steht, dass es behandlungsbedürftige Zähne gibt und ich meinen Sohn beim Zahnarzt vorstellen soll. An diesen Tagen fühle ich mich schmerzlich an meine eigene Schulzeit erinnert, in der ich NIE während all der Jahre ein einziges Mal ohne Zettel nach Hause kam. Egal wie gründlich ich meine Zähne immer gepflegt hatte. Ein deprimierendes Erlebnis, jedes Mal aufs Neue.

Am meisten ärgert mich an diesen Zetteln, dass nichts Konkretes drauf steht. So weiß ich dieses Mal nicht, ob vielleicht nur der hintere untere Backenzahn gemeint ist, von dem Janeks Zahnärztin eh schon vor Wochen meinte, den müssten wir im Auge behalten. Oder doch wieder ein neues Löchlein?

Wenigstens lassen die Schulzahnärzte inzwischen das Kreuz bei "kieferorthopädische Behandlung wird angeraten" weg. Selbst als Janek schon eine Zahnspange hatte (die trägt er seit Juni 2008), stand das beim letzten Mal noch auf dem Zettel. Hallo???

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Themawechsel: Heute durfte ich mir einen Vortrag einer Trainerin zum Thema Telefonmarketing anhören. Ihr widme ich den heutigen Post, und zwar weil sie gleich zweimal hintereinander von "Sigmund Freund" (kein Schreibfehler), "dem Erfinder der Psychoanlyse" schwärmte.

Freitag, Januar 16, 2009

Pissnelke


Soll noch einer sagen, es gäbe nur langweilige Toilettenbürsten.


Wie wär´s mit einer Pissnelke?

Donnerstag, Januar 15, 2009

Mittwoch, Januar 14, 2009

Erkenntnisse des Tages

1. Ein PC-Monitor kann nach etlichen Jahren plötzlich und ohne jedwede Vorwarnung einfach kaputt gehen.
2. PC-Monitore sind heutzutage nur mit Mühe von handelsüblichen LCD-Fernsehern zu unterscheiden.
3. Ohne Breitbild läuft gar nichts mehr.
4. Mitunter lohnt es sich, mit seinem frisch erworbenen Gerät noch einmal im Laden aufzutauchen und den Verkäufer zu nerven, weil man sich angesichts einer erheblichen Preisdifferenz zum Internetpreis (des gleichen Unternehmens!) geärgert hat.
5. DVI ist besser als VGA
6. Mit einem Widescreen-Monitor kann man viel mehr Internetseiten in der Schnellzugriffsleiste ablegen.

Montag, Januar 12, 2009

Marley und ich

Vollkommen egal, ob das Drehbuch etwas taugt: diesen Film MUSS ich sehen

Auf ein Neues

Seit diesem Jahr kann ich:

  • im Schlafzimmer fernsehen
  • Nudelteig ausrollen und beim Formen der handgefertigten Nudeln zusehen
  • wieder Kinderschuhe tragen, da es in der Damenabteilung sämtlicher von mir besuchter Schuhläden keine RICHTIGEN Winterschuhe mehr in Größe 39 gab
  • den Stromverbrauch all unserer technischen Geräte einzeln von einem Messgerät ablesen und angesichts der Kosten für den Heizlüfter (Schimmel-Vorsorge in der Loggia) einer Ohnmacht nahe sein
Silvester haben wir bei Udo (wink) gefeiert, der uns mit einem 5-Gänge-Menü verwöhnte. Mein erstes Silvester in Berlin, an dem ich mehr Sirenen gehört und Blaulicht gesehen habe als Knaller und Feuerwerk. Udo wohnt nämlich direkt neben der Charité. Das war auch mal ein Erlebnis...

Ich widme diesen Post Christian Morgenstern, dessen entzückendes Gedicht "Die drei Spatzen" Janek gerade in der Schule gelernt hat.

Die drei Spatzen

In einem leeren Haselstrauch,
da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.

Der Erich rechts und links der Franz
und mittendrin der freche Hans.

Sie haben die Augen zu, ganz zu,
und obendrüber, da schneit es, hu!

Sie rücken zusammen dicht an dicht,
so warm wie Hans hat's niemand nicht.

Sie hör'n alle drei ihrer Herzlein Gepoch.
Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.