Dienstag, Juni 26, 2007

Zauberwort

Mittwoch, Juni 13, 2007

Mein erstes Stöckchen

Schon das Wort ´Blog´ allein zaubert beim Großteil der Menschheit wohl noch ein Fragezeichen ins Gesicht. Und selbst wenn man weiß, was ein Blog ist, wenn man sogar selbst einen hat, lernt man immer wieder neue geheimnisvolle Wörter und seltsame Traditionen kennen. Nun bin ich also getaggt, habe ein Stöckchen zugeworfen bekommen, darf also im Prinzip ähnliche Dinge über mich aufschreiben, die zu meinen Schulzeiten in ein so genanntes Steckbriefheft gekritzelt wurden und dort für alle Ewigkeit an geliebte und weniger geliebte Schulkameraden erinnern. Nun also online...

Und darum geht es:

1. I have to post these rules before I give you the facts.
2. Each player starts with eight random facts/habits about themselves.
3. People who are tagged need to write their own blog about their eight things and post these rules.
4. At the end of your blog, you need to choose eight people to get tagged and list their names.
5. Don’t forget to leave them a comment telling them they’re tagged, and to read your blog.


Das Stöckchen habe ich ihr zu verdanken.

Hier also acht ultimativ aufregende, absolut neue Informationen über mich (wer mich persönlich kennt, weiß das meiste eh schon):

1. Ich hasse Styropor.

2. Ich liebe den Geruch von alten Kellern. Gestern stellte ich voller Freude fest, dass auch mein Sohn diese Macke von mir geerbt hat. Der wohl erste Mensch, der mich diesbezüglich verstehen kann.

3. Ich habe gestern vergessen, den Resteauffangbehälter an meinem Entsafter anzubringen, bevor ich Nektarinen, Weintrauben, Äpfel und Bananen auspresste.

4. Unpünktlichkeit ist eine der Eigenschaften, die mir Menschen wirklich unsympathisch machen können. Und damit meine ich nicht die trottelige Form von Unpünktlichkeit, die bei jedem Mensch mal vorkommen kann, sondern die selbstüberzeugte, vorsätzliche Unpünktlichkeit á la "Ohne mich fängt hier eh keiner an". Wenn man sich dann aufregt - und darüber kann ich mich sehr aufregen - wird man vielleicht noch als hysterische Zicke eingeordnet.

5. Ich lese bei fast jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit. Besonders gerne auf dem Klo und während des Zähneputzens. Heute morgen wäre mir fast die einzige autorisierte Robbie-Williams-Biografie ins Waschbecken gefallen, was mich kurzzeitig am Sinn meiner Lesemanie zweifeln ließ.
Da ich meine Post immer in der Filiale aus meinem Postfach hole, sieht man mich auch des öfteren lesend auf dem Heimweg. Und ich bin dabei noch nie hingefallen.

6. Ich liebe Veränderungen. Wo andere rummotzen, weil sie Dank neuer Vorschriften, Techniken oder innovativen Neuerungen aus ihrem gewohnten Trott kommen, freue ich mich in der Regel. Es sei denn, es gibt wirklich Grund zum Meckern, weil die Neuerungen negative Folgen haben.

7. Ich fühle Aggressionen in mir hochkochen, wenn ich das Wort "Duschtasse" hören muss.

8. Ich bin - bis auf wenige Ausnahmen - dauerglücklich.


Nun zur Kür. Ich darf das Stöckchen weiterwerfen. Das tue ich mit Freuden, und zwar an:

Steffi aus München
Die Dame mit dem schönsten Nachnamen der Welt
Meine Lieblingsdiva
Mara
Alexander
Travelteddy
CapriTonne, in dem Wissen, dass eh keine Antwort kommt
Hotelblogger




Notiz: Herausfinden woher die Bezeichung Stöckchen kommt...

Zuckertütenfest

Zwar ist es noch ein paar Wochen hin, aber mangels Terminalternativen hatte Janek sein Kindergartenabschlussfest schon am vergangenen Wochenende. Neben Dampferfahrt und Übernachtung im Kindergarten war der Höhepunkt am Sonntagmorgen um kurz nach neun Uhr (in Anwesenheit der entsprechend müde dreinschauenden Eltern) die Übergabe kleiner Schultüten. Dafür mussten die Kinder Fragen beantworten, und wer am schnellsten war, bekam zuerst seine Zuckertüte.

Irgendwann gingen den Erziehern die Fragen aus, und so half eine Mutter: "Wann ist Einschulung?". Die Kinder schauten ratlos vor sich hin - abgesehen von denjenigen, die bereits ins Auspacken ihrer Schultüten vertieft waren.

Irgendwann kam doch eine vorsichtige Antwort: "Am zehnten Sommer?"

P.S. Die richtige Antwort ist "01. September".

Sonntag, Juni 03, 2007

Sturmfreie Bude

Eigentlich bin ich immer mit irgendetwas beschäftigt. Nichts liegt mir ferner als Langeweile. Im Gegenteil: gerade, wenn ich richtig viel zu tun habe, fallen mir genügend Dinge ein, die ich tun möchte, wenn ich mal so richtig Zeit habe.

Nun sitze ich ganz allein in meiner Wohnung, Janek ist seit einer Woche verreist und mein Liebster kann mir auch keine Gesellschaft leisten, weil er auf einer Geschäftsreise ist.

Was hatte ich für Pläne für diese sturmfreien Tage: richtig lange schlafen, Computerspiele bis mir die Augen zufallen, Fernsehen, meine Firmenhomepage aktualisieren, da ich dafür Zeit und Ruhe brauche, stundenlang im Internet surfen, lesen, einige der etwa zwanzig DVDs anschauen, die in den letzten Monaten zwar gekauft wurden, aber noch originalverpackt in meinem Schrank liegen.

Und so sieht die Realität aus: morgens um sieben aufwachen, nachts unruhig schlafen, weil ich nie gut schlafe, wenn ich allein bin (trotz meiner 31 Jahre habe ich Angst im Dunkeln), mich durchs Fernsehprogramm zappen, aber selbst bei meinen Lieblingssendungen keine Ausdauer zeigen, mit dem Laptop auf dem Schoß auf dem Sofa sitzen oder liegen, gar nicht richtig angezogen, wofür auch...
Alle paar Stunden stehe ich auf, um mir ein Fertiggericht in die Mikrowelle zu schieben, was sonst auch nicht meine Art ist. Mein Rücken tut schon weh vom vielen Liegen.

Hoffentlich ist bald wieder Leben in der Bude...