Sonntag, März 25, 2007

Logistische Probleme

Wie bekommt man ein großes Paket unter ein kleines Kopfkissen?

Janeks Wackelzahn war schon zwei Tage nach dem Entdecken Geschichte. Wir waren beim Geburtstag meiner Oma in Halle, als Janek plötzlich nicht nur Kuchenkrümel, sondern auch seinen Zahn auf der Zunge liegen hatte. Beinahe hätte er ihn verschluckt, weil die Rausfall-Prozedur so schmerzfrei vonstatten ging, dass er nicht das Geringste gespürt hatte.

Nun hat mein Sohn also seine erste Zahnlücke.

In meiner Kindheit gab es die Zahnfee anscheinend noch nicht, aber zu Janek wird sie heute Nacht kommen, seinen Zahn, den er in ein kleines Säckchen aus blauem Samt gesteckt hat, mitnehmen und stattdessen ein kleines Geschenk unter Janeks Kopfkissen legen.
Naja, das ist die Theorie. Aber dummerweise ist das Geschenk ein wenig größer.
Ach, soll die olle Zahnfee doch zusehen, wie sie das hinbekommt.

Donnerstag, März 22, 2007

Wackelzahn

So viel Zeit muss sein:

Janek hat seinen ersten Wackelzahn. Sogar auf so etwas kann man als Mutter stolz sein (ich bin es zumindest), schon komisch...

Montag, März 05, 2007

Von Viren und Kindern

Nö, Janek ist nicht krank (und das obwohl im Kindergarten Scharlach und Ringelröten parallel grassieren).

Mein PC ist krank. Die letzte Woche habe ich fast ausschließlich vor dem PC verbracht. Ich höre euch schon schreien: und wieso hast du dann nicht endlich mal wieder was für deinen Blog getan?
Nun, das lag daran, dass ich die meiste Zeit wartend, fluchend oder heulend vor dem PC saß. Es begann relativ harmlos: meine Online-Verbindung brach immer öfter zusammen. Und zwar nicht so, dass ich plötzlich offline war, sondern dass der PC zwar nach wie vor Daten sendete, aber keine mehr empfing, was sowohl normales Surfen und E-Mail-Empfang als auch meine Arbeit nahezu unmöglich machte. Diverse Internetforen brachten alle eine und das selbe Ergebnis: unbedingt den PC auf Viren und Trojaner checken! Und siehe da: mein mit einer jährlichen Gebühr nicht unbedingt günstiges Antivirenprogramm von Norton hatte ohne Visum und Passkontrolle einen Trojaner und zwei Viren auf meinen PC gelassen. Einfach eine andere Antiviren-Software runterzuladen, war auch ein schwieriges Unterfangen, denn inzwischen hielt die Verbindung (nach Neueinwahl ging es immer für einen Moment) zeitweise maximal zwei bis fünf Minuten. Meinen Stammlesern dürfte inzwischen bekannt sein, dass ich mangels DSL bedeutend mehr Zeit im Internet verbringen muss, um ein an und für sich lächerliche 10 MB großes Programm runterzuladen. Wenn dann noch ständig die Verbindung zusammenbricht und man den Download deswegen immer wieder neue starten muss, kann einen das an den Rand des Wahnsinns treiben.

Inzwischen läuft der PC wieder halbwegs, aber so alle 1-2 Stunden fliege ich dennoch in schöner Regelmäßigkeit aus dem Netz. Der Vorschlag eines EDV-Experten traf bei mir nicht auf sonderlich große Begeisterung: das komplette Betriebssystem neu zu installieren. Ich hoffe, das wird nicht nötig sein.

Ansonsten die letzten zwei Wochen in Kurzform: Schulranzen für Janek im Scout-Outlet in Berlin-Spandau gekauft (seitdem freut er sich wieder richtig auf die Schule), mehrfach netten Besuch gehabt und Big Brother geschaut (Gnade!). Mangels PC-Gesundheit schaffte ich es auch endlich mal wieder, ein paar längst fällige Filme im TV und auf DVD anzuschauen. Dazu komme ich sonst äusserst selten. Darunten der wunderbare Film "Die Kinder des Monsieur Mathieu" und der total unlogische, aber dennoch ganz nette Film "Haus am See" mit Keanu Reeves und Sandra Bullock.

Und nicht zuletzt ist mein "DSL-Fall" in der Zeitung gelandet (Danke Steffi!). Ein positives Ergebnis gibt es aber immer noch nicht... Ich wurschtel mich also bis auf Weiteres ohne DSL durchs (virtuelle) Leben.