Mittwoch, Januar 31, 2007

Mein Goldkind

Natürlich hat er es geschafft.

Nun stehe ich vor der Frage, ob ich das Abzeichen wirklich an die Badehose nähen sollte. Immerhin besitzt er nicht nur eine. Mein Gott, vor welchen Problemen eine Mutter manchmal steht...

Seepferdchen

Janek hatte heute im Schwimmkurs seine Seepferdchen-Prüfung. Ich bin so gespannt, ob er es geschafft hat, dass ich kaum einen klaren Gedanken fassen kann. Was soll das erst werden, wenn er eines Tages so richtig wichtige Prüfungen hat?

Der Kurs findet ohne Anwesenheit der Eltern statt, und da es ist für mich irgendwie noch unvorstellbar, dass sich mein Sohn, den ich im tiefen Wasser nur mit Schwimmärmeln kenne, nun ganz alleine über Wasser halten kann. Wenn er das Seepferdchen schafft, gehe ich morgen mit ihm schwimmen. Das muss ich mir doch mal anschauen!

Montag, Januar 29, 2007

Kinder und Fernsehen

Als ich Janek gerade aus dem Kindergarten abholte, spielte er mit seinem Freund Ian. Ian saß in einem Wäschekorb und Janek kippte diesen mit all seiner Kraft nach hinten um, so daß Ian mit dem Kopf auf dem Fußboden knallte und ein paar Tränchen vergoß. Als ich Janek strafend anschaute, sagt er im Brustton der Überzeugung:" Aber Mama, wir spielen doch >>Upps, die Pannenshow<<". Was Ian, der inzwischen wohl schon in Gedanken beim nächsten Blödsinn war und seine Tränen bereits vergessen hatte, bestätigte.

Merke: Selbst vermeintlich harmlose Fernsehsendungen können bei ansonsten sehr intelligenten Kindern seltsame Folgen auslösen.

Mittwoch, Januar 24, 2007

Was ich heute gelernt habe

Adolf Hitler hat onaniert, Hannelore Elsner isst gern mal eine Bockwurst und in China sind 400 (nein, keine Reissäcke!) Hühner tot umgefallen, nur weil ein kleiner Jungst Angst vor einem Hund hatte.

Das Leben kann so spannend sein!

Blumfeld - Tausend Tränen tief

Gerade habe ich gelesen, dass sich Blumfeld auflösen werden. Sie haben mein Leben enorm bereichert, genau wie der Mensch, durch den ich Blumfeld überhaupt erst kennen- und liebengelernt habe.

Montag, Januar 22, 2007

Lange Leitung bei AOL

Im Gegensatz zur Telekom hatte ich mit AOL noch nie wirklich Probleme. Im Gegenteil: ich habe selten einen so kulanten Internet-Provider erlebt. Gerade zweifelte ich aber zum ersten Mal an der Kompetenz der Call-Center-Mitarbeiter.

Chat mit AOL-Helpdesk (mein Text jeweils in Kursiv-Schrift)

18:52:20 Herzlich willkommen im AOL Service-Chat.
18:52:29 Was kann ich für Sie tun?

18:52:57 Ich möchte mir meine aktuell verbrauchten Minuten meiner ISDN-Flat darstellen. Früher ging das. Ist das jetzt nicht mehr möglich?

18:53:49 Welchen Tarif nutzen Sie bitte?

18:54:13 Ich habe die xxx-Stunden-flat für ISDN

18:54:51 Dieser Tarif ist mir leider nicht bekannt.

18:55:20 Ist doch auch egal, ich möchte doch nur wissen, wo ich meine bereits verbrauchten Freiminuten anzeigen lassen kann.

18:56:09 Unter dem AOL Stichwort (Strg+K) ABRECHNUNG können Sie jederzeit eine detaillierte Aufstellung Ihrer Online-Zeiten, des aktuellen Abrechnungszeitraums sowie der beiden letzten Abrechnungszeiträume einsehen und ausdrucken. Zu jeder Online-Sitzung werden unter der Registerkarte ZEIT in einer separaten Zeile folgende Daten angezeigt: DATUM: Das Datum und die Anfangszeit (MEZ) Ihrer Online-Sitzung. AOL NAME: Der AOL Name, mit dem Sie bei der jeweiligen Online-Sitzung angemeldet waren. MINUTEN: Die Dauer Ihrer Online-Sitzung in Minuten. GEBÜHREN: Die während Ihrer Online-Sitzung angefallenen Nutzungsgebühren in Euro. Eventuelle Abzüge (z. B. durch monatliche Inklusivminuten) werden als negativer Betrag angezeigt. ***********************Den Rest des Textes erspare ich Euch --- allgemeines Geplänkel, das mir nicht weiterhilft ****************

18:57:10 Das ist ja der Haken, ich sehe unter "meine Abrechnung" nur noch, dass meine aktuelle Rechnung auf 0 € steht, ich also noch nicht über meinen inkludierten Stunden liege. Ich möchte aber wissen, wieviele ich bereits verbraucht habe.Das finde ich nicht

18:57:19 Text mit mehr als Buchstaben ist ungültig. Bitte versuchen Sie es noch einmal!

18:57:37 Das ist ja der Haken, ich sehe unter "meine Abrechnung" nur noch, dass meine aktuelle Rechnung auf 0 € steht, ich also noch nicht über meinen inkludierten Stunden liege. Ich möchte aber wissen, wieviele ich bereits verbraucht habe

18:58:09 Oh, das tut mir Leid. :-(

18:58:43 Und jetzt?

19:00:39 Kann ich Ihnen noch eine weitere Frage beantworten? :-)

19:00:50 Ich möchte eine Lösung für mein Problem!

19:03:03 Sind Sie noch da?

19:03:29 Dazu gibt es leider keine Lösung, diese eMail Können wir nicht für Sie separat speichern.

19:04:39 Verstehen Sie meine Frage überhaupt? Ich will keine E-Mail speichern, ich möchte mir etwas anzeigen lassen, was ich mir in den letzten drei Jahren als AOL-Kunde immer anzeigen lassen konnte, um meine Kosten im Blick zu behalten.

19:04:49 Eine verschickte eMail können Sie zurückholen, solange diese vom Empfänger noch nicht gelesen wurde. Klicken Sie hierzu bitte in der AOL Symbolleiste auf LESEN, markieren Sie die betreffende Mitteilung auf der Registerkarte VERSCHICKT und klicken Sie auf ZURÜCKHOLEN. Die eMail wird nun automatisch gelöscht. Bitte beachten Sie, dass diese Funktion nur für eMails an andere AOL Kunden zur Verfügung steht. eMails an Internet-Nutzer können nicht zurückgeholt werden.

19:05:15 Hallo, ich glaube Sie antworten die ganze Zeit einem anderen Kunden, kann das sein? Wir reden aneinander vorbei.

19:05:29 Sollten Sie weiterhin Probleme mit Ihrer Abrechnung haben, wenden Sie sich bitte telefonisch an meine Kollegen.

19:06:34 Ich verstehe nicht, warum Sie mir nicht weiterhelfen können und mich stattdessen an die kostenpflichtige Hotline verweisen! Das ist eigentlich eine Standard-Frage, die Sie eigentlich beantworten können müssten.

19:07:39 Als Ergänzung zu unserem telefonischen Support bieten wir Ihnen in unseren Hilfe-Chats eine schnelle und kostenlose Beratung an. Bei bestimmten Themen ist eine telefonische Beratung jedoch unerlässlich. Bitte haben Sie Verständnis, dass ein Mitarbeiter, der Ihr Anliegen im Chat nicht klären kann, keine andere Möglichkeit hat, als Sie an die Hotline zu verweisen.
19:07:39Bitte rufen Sie uns unter der Telefonnummer 01805/ 31 31 64 (14 Ct./Min. aus dem Festnetz der T-Com) an. Meine Kollegen sind rund um die Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen, für Sie da und helfen Ihnen gerne weiter. :-)

19:08:15 P.S. Ich bin die Kundin mit dem Anzeige-Problem bei der Abrechnung (nur für den Fall, dass Sie gerade wieder durcheinander gekommen sind).
19:08:31 Trotzdem Danke.............. :o(

19:08:49Nein, selbstverständlich nicht. Der Tippfehler von eben tut mir Leid.

19:09:16 Ich rufe jetzt diese Nummer an. Einen schönen Abend noch!

19:09:19 Dennoch kann ich Ihnen bei Sondertarifen keinen tiefergehenden Support bieten.

19:09:42 Das ist kein Sondertarif, sondern ein ganz normaler mit Stundenbeschränkung! Aber egal... Ich gebe es auf.

Samstag, Januar 20, 2007

Sportlich ins neue Jahr

Seit kurzem steht in meinem Schlafzimmer ein Crosstrainer. Aber ob ich das Ding jemals so kunstvoll benutzen kann wie die Jungs aus diesem Video ihre Laufbänder, bezweifle ich doch ganz arg.

Donnerstag, Januar 18, 2007

Ruhe vor dem Sturm?

Eigentlich hattte ich ja gedacht, dass Orkan "Kyrill" Berlin einigermaßen verschonen wird. Aber nachdem ich heute morgen im Autoradio gehört habe, dass es den Berliner Eltern gestattet sei, ihre Schulkinder heute zu Hause zu lassen, überfuhr ich vor Staunen eine rote Ampel.

Ich werde Janek heute als Mittagskind abholen, denn ich habe keine Lust heute Nachmittag gegen die Sturmfront ankämpfen zu müssen. Noch ist es für mich nahezu unvorstellbar, denn außer Regen und einer fast absoluten Windstille, ist momentan nichts zu spüren.

Ich wünsche allen Lesern einen möglichst schadenfreien "Kyrill"-Tag!

Mittwoch, Januar 17, 2007

Märchenhaft

Ich komme zur Zeit leider nicht zum Bloggen, da ich viele Kundenanfragen auf dem Tisch habe, die natürlich für mich absolute Priorität haben.

Bevor ich es jedoch vergesse, eine kurze Episode aus Janeks Kindergarten:
Die Vorschulkinder unternahmen letzte Woche einen Ausflug in einen Pankower Park. Dort gibt es einen hohen Turm, den die Kinder folgerichtig als Rapunzelturm identifizierten. Sie standen also alle unter dem Turm und riefen:
"Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter!"
Nur eines der Mädchen hatte ihren eigenen Text:
"Herr Prunzel, Herr Prunzel, lass dein Haar herunter!"

Freitag, Januar 05, 2007

Das Gute an der Telekom...

...ist, dass sie immer für reichlich "Blogstoff" sorgt.

Ich dachte mir in meinem jugendlichen Leichtsinn, ich könne doch vielleicht versuchen, bei der Telekom jemanden zu erreichen, der mir sagen kann, was denn an der Sache mit dem ominösen Komplettpaket dran ist. Irgendjemand muss ja an die Genossenschaft rangetreten sein, also ein Mensch aus Fleisch und Blut. Was bin ich doch wieder naiv...

Also die T-Com-Costumer-Hotline angerufen, die seit einigen Monaten durch ein ausgeklügeltes und nervenraubendes Sprachsystem besticht. Man ruft dort also an und muss erst einmal Schuhgröße, Konfession und den Kaloriengehalt des heutigen Frühstücks angeben. Dann wird man gefragt, worum es geht (das ganze natürlich immer von einer dauernetten weiblichen Automatikstimme). Anfangs bin ich noch positiv überrascht, weil sie sofort erkennt, was ich will. Zwar habe ich schon wieder vollkommen entnervt "DSL" in den Hörer gebrummt, aber sie sagt freundlich:
"Aha, es geht also um Internet".
Ja, junge Frau, das stimmt.
"Sie können jetzt direkt prüfen lassen, ob an Ihrem Anschluss DSL verfügbar ist. Möchten Sie..." NEIN!
"Gut, dann werde ich Sie jetzt direkt mit einem Anspruchpartner verbinden. Bitte nennen Sie jetzt Ihre Telefonnummer".
Ich atme tief durch und nenne laut und deutlich meine Telefonnummer.
"Ihre Nummer lautet .... (die letzte Ziffer fehlt). Ist das korrekt?"
NEIN!
"Oh, das tut mir Leid! Bitte wiederholen Sie Ihre Telefonnummer".
Ich ergebe mich und nenne meine Nummer noch einmal.
"Ihre Nummer lautet .... (die letzte Ziffer fehlt wieder). Ist das korrekt?"
Inzwischen brülle ich das Nein in den Hörer. Wenn es wenigstens die Hoffnung gäbe, dass nach dieser Tortour ein freundlicher, kompetenter Call-Center-Agent auf mich wartet, könnte ich ja irgendwie mit diesem Hickhack leben.
Immerhin bietet mir die Stimme jetzt an, ich könne die Nummer auch über die Telefontastatur eingeben. Ach was. Mache ich doch glatt, und sie wiederholt sie korrekt und vollständig. Geht doch.
"Und wie lautet die Vorwahl?"
030.
"Ist die Vorwahl so richtig? 030?" JA, verdammt noch mal!

Endlich lande ich in der Warteschleife.
"Einen Augenblick bitte, der nächste freie Berater ist für Sie reserviert!"
Soll ich wirklich glauben, dass alle anderen Anrufer geschlagene 23 Minuten ihren jeweiligen Call-Center-Telekom-Menschen bearbeitet haben? Warum sonst muss ich so lange auf den nächsten Berater warten? Warum sagt man mir nicht gleich ganz wahrheitsgetreu, dass der überüberüberüberüberübernächste Berater für mich reserviert ist?
Erwähnte ich schon, dass ich 23 Minuten in der Warteschleife hing, bis endlich ein zartes Stimmchen ("Oh Gott, bitte nicht schon wieder eine Neue, die keine Ahnung hat" geht mir durch den Kopf) zugibt, dass sie mir leider nicht weiterhelfen kann, denn sie sei noch ganz neu, und das Thema wäre ja doch etwas komplizierter. Zumindest in diesem Punkt hat sie Recht. Sie legt mich bzw. ihren Hörer kurz beiseite - ich dachte immer, die haben im Call Center alle Headsets - und fragt ihren Kollegen, der doch tatsächlich prüft, ob bei mir DSL verfügbar ist, was er sich ja sparen kann. Wer hätte das gedacht: DSL ist bei mir leider nicht verfügbar.

Ich beiße mir in die Fingerknöchel. Arbeiten denn echt nur Idioten bei der Telekom?
Niemand versteht, dass ich nur einen Ansprechpartner brauche, der für die Vertragssachen und die GEEs (Grundstückseigentümererklärungen) zuständig ist und mir sagen kann, ob meine Genossenschaft mich anlügt, wenn sie mir weismachen will, dass sie von der Telekom erpresst werden.

Ich wusste doch vorher, dass mein Anruf wieder einmal völlig für umsonst sein würde. Warum tue ich mir das trotzdem immer wieder an?

Wirklich schlauer bin ich jetzt immer noch nicht...

Hm, nach Telefonaten mit meiner Genossenschaft, den Technikern, die im Auftrag der Telekom die DSL-Leitungen verlegt haben sowie E-Mail-Austausch mit einer befreundeten Anwältin bin ich immer noch nicht viel schlauer.

Theoretisch dürfte sich der Vermieter nicht weigern, praktisch aber anscheinend doch. Zumindest nach Ansicht der Genossenschaft. Der zuständige Betreuer hat mir gesagt, dass das Thema heute im Meeting auf der Tagesordnung stand. Angeblich will die Telekom der Genossenschaft irgendein Komplettpaket aufs Auge drücken. Was genau mit diesem Komplettpaket gemeint ist, konnte oder wollte er mir aber auch nicht wirklich sagen. Ich kann mir das irgendwie gar nicht vorstellen, denn die Verträge für die (Telefon-, DSL-...) Anschlüsse an sich werden ja immer noch zwischen Telefonanbieter und Mieter gemacht, und nicht mit dem Vermieter. Die Genossenschaft ist angeblich gerade dabei, sich diverse Angebote von anderen Anbietern (unter anderem wohl auch Kabel) einzuholen und würde am liebsten all ihre Wohnungen - und das sind Tausende - mit dem gleichen Anbieter versorgen. Wie ich erfahren habe, darf der Vermieter dem Mieter aber auch nicht vorschrieben, welchen Telefon- bzw. DSL-Anbieter er wählt.

Alles in allem also eine ziemlich verworrene Kiste, aus der ich momentan keinen Ausweg weiß.

Es könnte alles so schön sein

So wütend war ich seit langer Zeit nicht mehr (von einem Zwischenfall privater Natur mal abgesehen).
Wer meinen Blog verfolgt, weiß dass ich seit meinem Umzug nach Berlin vor drei Jahren mit an Verzweiflung grenzender Intensität auf DSL warte. Immer wieder wurde ich vertröstet. Die Wohnungsgenossenschaft schob der Telekom die Schuld in die Schuhe (was auch absolut berechtigt war), die Telekom hielt mich über Jahre hin, mir immer ein bisschen Hoffnung machend, dass es in wenigen Monaten so weit sei.

Nun wurde seit Mitte 2006 bei uns gebauarbeitet. Gespräche mit mehreren Arbeitern zeigten mir, dass man tatsächlich DSL-Leitungen verlegte. Seit einigen Wochen war alles fertig, und heute sah ich einen Techniker am DSL-Kasten (für mich inzwischen eine Art Heiliger Gral) rumfummeln und fragte ihn, ob er gerade die Endarbeiten vornehme. Ja, meinte er, und in welchem Haus ich den wohnen würde. Ich zeigte es ihm, und daraufhin schüttelte er bedauernd den Kopf. Meine Wohnungsgenossenschaft hätte der T-Com eine wichtige Unterschrift verweigert, und somit werden ab dem heutigen Tag zwar alle anderen Wohnungen in der Umgebung mit DSL versorgt, nur nicht meine und die anderer ****-Mieter.

Da hat es die Telekom nun endlich auf die Reihe bekommen, und jetzt so ein herber Rückschlag.

Um 11 Uhr ist der Geschäftsführer meiner Genossenschaft aus einem Meeting zurück, und ich werde ihn anrufen. Auf die Erklärung bin ich gespannt...

Donnerstag, Januar 04, 2007

Diätenwahn in der U-Bahn

Eigentlich war ich bei Google auf der Suche nach den guten Nachrichten (für meinen 2. Blog), die ich heute im TV gesehen habe. Ein Mann hat in New York einem anderen das Leben gerettet, in dem er sich mit ihm zusammen zwischen die U-Bahngleise UNTER die einfahrende U-Bahn gelegt hatte (der andere Mann war auf die Gleise gestürzt). Diese Meldung habe ich in schriftlicher Form leider noch nicht gefunden, aber dafür unter den Schlagworten "New York" und "U-Bahn" folgende:

http://www.n24.de/news_stories/article.php?articleId=91300&teaserId=91985
http://www.welt.de/data/2007/01/03/1164403.html

Man sagt öffentlichen Verkehrsmitteln beziehungsweise deren Betreibern ja viel Fantasie bei der Findung von Entschuldigungen bei Verspätungen nach, aber so etwas kann sich nun wirklich niemand ausgedacht haben.

Dienstag, Januar 02, 2007

Lametta ist tot

Den ersten ausrangierten Weihnachtsbaum habe ich bereits am 27. Dezember am Straßenrand liegen sehen. Weitere herzlose Menschen haben in den letzten Tagen ihre Bäume ebenfalls an diese oder andere Stellen gelegt, dem Frost schutzlos ausgeliefert.

Irgendetwas hat mich tagelang an diesem Anblick (vom verfrühten Zeitpunkt abgesehen) irritiert. Erst heute kam ich drauf: Die Bäume sehen nackt aus.

So, als hätte man sie gekauft, aber niemals geschmückt und mit vor Stolz strahlenden Augen angeschaut. Nun weiß ich, woran das liegt. Noch vor Jahren hafteten an den meisten ausgemusterten Bäumen die unvermeidbaren Lametta-Reste.

Aber heutzutage... gibt es wirklich niemanden mehr, der noch Lametta benutzt?