Mittwoch, November 29, 2006

Bitter Sweet Symphony

Und weil es gerade so viel Spaß macht, Youtube.com nach netten Videos zu durchforsten: einer der Songs, die mich seit Jahren nicht loslassen.

Ich gestehe

Gäbe es Mandy nicht, die diesjährige Popstars-Staffel hätte mich einen Feuchten interessiert. Aber da es sie nun einmal gibt und sie es sogar in die neue Band namens "Monrose" geschafft hat, habe ich einen neuen Ohrwurm ("Shame").

So, und jetzt dürft ihr lästern!

Regenwurm

Dienstag, November 28, 2006

*But tonight you belong to me*

...wollte ich am Samstag gerne singen, als ich es endlich geschafft hatte, eine Nintendo Konsole bei Ebay zu ersteigern, die meinen (insbesondere Preis-)Vorstellungen entsprach. Dummerweise fiel mir aber in diesem Moment das Lied aus meiner geliebten Ebay-Werbung nicht mehr ein.

Besonders aufregend war die Tatsache, dass ich über einen analogen Modem-Anschluss per Laptop mitbieten musste, weil ich fernab der Berliner (Neu)Heimat in meiner halleschen Altheimat im Wohnzimmer meiner Eltern auf dem Fußboden lag und über das kurze Modemkabel fluchte. Hat aber - etwa beim 10. Versuch- dann endlich geklappt.

Jetzt freue ich mich wie blöd auf das Paket, was hoffentlich in den nächsten Tagen bei mir ankommen wird. Ich hoffe nur, dass es immer noch so viel Spaß machen wird Nintendo zu spielen wie damals vor nunmehr fast 20 Jahren! Kinder, wie die Zeit vergeht...


Mittwoch, November 22, 2006

Zahnweh

Armer Janek - musste gestern schon wieder auf dem Zahnarztstuhl tapfer sein. So langsam komme ich mir selbst unglaubwürdig vor. Da predigt man seinem Kind vom ersten Zähnchen an, dass es seine Zähne immer ordentlich putzen muss, hält sich mit Süßigkeiten und süßen Getränken zurück - und dann ist da doch wieder ein Loch im Zahn. Ich wundere mich, warum Janek mir überhaupt noch glaubt.

In Sachen Auto gibt es immer noch keine Neuigkeiten. Naja, so langsam gewöhne ich mich an ein Leben ohne fahrbaren Untersatz. Mein Konto atmet spürbar auf - immerhin ein Vorteil.

Mein aktueller Ohrwurm
Scissor Sisters "I don´t feel like dancin´"

Ich lese zur Zeit...
Martin Walser "Ehen in Philippsburg"

Meine aktuelle Macke ...
(1)Ich versuche seit Tagen, günstig eine alte Nintendo NES-Konsole bei Ebay zu ersteigern. Als ob ich sonst nichts zu tun hätte, als pixelige, total aus der Mode gekommene Videogames wie "Super Mario Bros." zu spielen.
(2) Seit in der letzten Woche im Haus gegenüber eingebrochen wurde, schließe ich nachts die Wohnungstür ab und lege zusätzlich zwei Türketten vor (diese existierten schon bei meinem Einzug vor drei Jahren, wurden bis dato aber immer stiefmütterlich von mir behandelt)

Mein Gesundheitszustand...
Schal um den Hals auch in geschlossenen Räumen und Dauerniesen

Was mich ärgert...
(1) Dass "Deutschland - ein Sommermärchen" erst am 8. Februar auf DVD erscheint, aber schon am 6. Dezember im TV läuft. Dabei war die Geburtstagsgeschenk-Idee für meinen Vater (*9.12.) so toll!
(2) Dass der umwerfende Blog meines Liebsten so selten gelesen und kommentiert wird.

Donnerstag, November 16, 2006

Aufgeregt

Ich bin fix und fertig. Mein letztes Bewerbungsgespräch liegt etwa acht Jahre zurück, und ich hatte gehofft, dass ich dank meiner Selbstständigkeit nie wieder so etwas über mich ergehen lassen muss.

Aber da hatte ich die Rechnung ohne meinen Sohn gemacht. Bin ja selber schuld, warum möchte ich ihn auch so gerne in eine andere Schule schicken als diejenige, der er adressenmäßig zugeordnet ist? Heute war also der große Tag, an dem ich einer "Jury" von drei Personen klar machen sollte, warum sie meinen Sohn ganz unbedingt an ihrer Schule aufnehmen sollen. Hätte ich Janek dabei gehabt, wäre es sicherlich leichter gewesen, aber die Elterngespräche finden ausdrücklich ohne Kinder statt.

Herrjeh, was war ich aufgeregt! Bestimmt habe ich alles versaut, zuviel geredet, bin mit meinem Engagement übers Ziel hinausgeschossen. Vielleicht war es aber auch genau das, was die drei Entscheidungsträger hören wollten.
Leider sagte am Ende keiner in "Popstars"-Manier: Du bist weiter.
Vier weitere Wochen Bangen und Warten muss ich aushalten, bis dann endlich der Brief mit der Absage (was denn sonst?) bei mir eintrudeln wird.

Dienstag, November 14, 2006

Kochtipps

Milchreis schmeckt hervorragend, wenn man ihn kurz vor dem Verzehr durch ein saftiges Steak ersetzt.
Weitere mehr oder weniger hilfreiche Haushaltstipps wie diesen gibt es hier. Ganz Hartgesottene können sich den Milchreis-Tipp wahlweise tätowieren lassen oder (unter Umständen schmerzfreier) als T-Shirt im Frag-Mutti-Fanshop kaufen.

Dienstag, November 07, 2006

Wunschzettel

Janek hat gestern seinen Wunschzettel für Weihnachten gemalt und sinniert: "Eigentlich brauche ich ja nur eine Sache aufmalen: eine Fernbedienung".

Ich grübelte darüber nach, wofür er eine Fernbedienung braucht, kam nicht drauf und fragte ihn.

"Na, für die elektrische Eisenbahn, Mama!"

Cleveres Kerlchen. Eine elektrische Eisenbahn hat er nämlich noch gar nicht, und die soll der Weihnachtsmann dann einfach mitschenken.

Mal sehen, ob ich seinen Wunsch erfüllen kann, ohne das es in seinem kleinen Zimmer zu noch gravierenderen Platzproblemen kommt. Wird sicher schwierig.

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Apropos Weihnachten -

Wieder einmal wird in der Nähe unseres Hauses im Auftrag der Telekom gebuddelt. Der Techniker musste natürlich wieder dran glauben und wurde von mir mit Fragen gelöchert, die er aber sehr nett und bereitwillig beantwortete. Fazit: "Wenn Sie Glück haben, dann haben Sie Weihnachten DSL".
Meinen bösen Brief mit der Schadensersatzforderung hat die T-Com übrigens mit einem lapidaren Verfügbarkeitscheck beantwortet. Wollen die mich vera.....?

Im Makro-Markt hätte es meinetwegen letztens fast eine Prügelei gegeben. Während mir der O2-Mann das DSL-Preisgefüge von O2 erklärte, trat sein T-Com-Kollege mitten im Gespräch hinter ihn, tippte auf einen T-Com-Prospekt und wies darauf hin, dass es bei der T-Com günstiger wäre. Wow, lag da eine herrliche Spannung in der Luft. Ich bin sicher, dass der O2-Verkäufer sich höllisch zusammenreißen musste, um angesichts dieser Unverschämtheit nicht auszuflippen.

Freitag, November 03, 2006

Geht doch

Bewaffnet mit dem Reisepass von Janeks Vater (den hatte er mir extra per Einschreiben geschickt) und neuen, den biometrischen Ansprüchen genügenden Passbildern meines Sohnes, wagte ich gestern erneut den Gang ins Pankower Rathaus.

Im Wartebereich durfte ich wieder ein Phänomen beobachten, dass mir schon beim letzten Besuch Kopfzerbrechen bereitete. In dem Moment, in dem ich, mit einem soeben frisch gezogenen Wartenummernzettel ausgestattet, den Wartesaal betrat, saßen eine Menge Leute darin. Laut meinem Zettel ("vor Ihnen warten noch 035 Personen") mussten all diese Leute ja vor mir dran sein. Es waren natürlich mehr als 35 Personen, da die wenigsten allein gekommen sind, sondern eine Begleitung zu Überbrückung der Wartezeit mitgeschleppt haben. Also schätzen wir mal, dass etwa 50 Personen innerhalb der nächsten halben bis dreiviertel Stunde den Raum verlassen müssten.
Das Komische ist nun, dass ich jedes Mal, wenn meine Nummer auf dem Display angezeigt wird, das Gefühl habe, dass immer noch die gleichen Leute im Saal sitzen. Das ist schon seltsam.

Aber ich schweife ab...
Eigentlich wollte ich ja nur begeistert berichten, dass es auch sehr nette Mitarbeiter in derlei Behörden gibt. So empfing uns gestern Abend lächelnd eine noch recht junge Frau, die sich - nachdem ich ihr mein Leid vom letzten Mal geklagt hatte - bei mir entschuldigte, obwohl sie ja nicht diejenige gewesen war, die mir das Leben so schwer gemacht hatte.
Ratzfatz, sehr nett und sehr kulant wickelte sie mein Anliegen ab, führte nebenbei noch ein Schwätzchen mit Janek und sorgte für eine angenehme Atmosphäre. Nur zehn Minuten später hielt Janek stolz seinen Kinderreisepass in den Händen.

Und wieder einmal war bewiesen, dass es auf Behörden sehr wohl darauf ankommt, an wen man mit seinem Anliegen gerät.

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Ein weiteres Thema beschäftigt mich derzeit. Janek wird nächstes Jahr eingeschult, und auf der Suche nach einer guten Alternative zu der ihm eigentlich zugewiesenen Grundschule bin ich fündig geworden. Das ist an und für sich fantastisch. Der Haken ist, dass pro Jahrgang nur 48 Schüler aufgenommen werden. Laut einer Insiderinformation gibt es aber über 700 Interessenten für das nächste Schuljahr, und dass obwohl die Schule Schulgeld verlangt.

Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass Janek auf diese Schule gehen darf. Viel Hoffnung habe ich aber nicht. Am 16. November habe ich einen Termin zu einem Gespräch an dieser Schule. Das ist quasi so etwas wie ein Vorstellungsgespräch, und ich bin jetzt schon fürchterlich nervös, weil ich weiß, wieviel von diesem Termin abhängt. Wenn trotz so vieler Anmeldungen noch Gespräche geführt werden, vielleicht klappt es ja doch? Aber was muss ich tun, um die "Jury" davon zu überzeugen, dass sie Janek unbedingt aufnehmen sollen?

Mittwoch, November 01, 2006

Kettensägenmassaker

Vorgestern Nacht hatte ich einen mehr als seltsamen Traum. Ich besuchte meine alte Schulfreundin Antje K., die ich das letzte Mal gesehen habe, als wir etwa 14 Jahre alt waren und sie mit ihren Eltern in den Westen zogen. Einmal kam noch ein Brief von ihr aus Sindelfingen, aber seitdem hatten wir keinen Kontakt mehr.
In meinem Traum besuchte ich sie also (in Sindelfingen?); an Details kann ich mich nicht mehr erinnern. Soweit war alles ok. Ich sah auch Antjes Mutter wieder, die sehr nett war, aber doch ganz anders aussah als früher. Anfangs gab es nur kleine Ähnlichkeiten, die sich aber immer mehr zu einer Person entwickelten, die mir doch sehr bekannt vorkam. Am Ende sah Antjes Mutter nicht nur aus wie meine Ex-Schwiegermutter, nein, es WAR meine Ex-Schwiegermutter. Das ist an und für sich ja nicht weiter tragisch oder schlimm, aber mein Traum entwickelte sich allmählich zu einem Albtraum inklusive mindestens einem Mord, einer stark misshandelten Leiche und meiner Ex-Schwiegermutter, die am Ende eine blutbesudelte Kettensäge in der Hand hielt und teuflisch lachte. Gruselig.

Ab heute bin ich ein Beta-Blogger

Diesen Satz müsste ich mal zu meinem Vater sagen, der würde mich anschauen wie ein Auto: "Ab heute bin ich ein Beta-Blogger."

Ich habe den Wechsel meines Blogs zur Beta-Version lange hinausgezögert, bin nun aber glücklich dass ich es endlich gewagt habe.

Draußen tobt seit heute Morgen ein kräftiger Herbststurm, das Thermometer zeigt nur noch 4°C an (komisch, heute früh waren es 9°C), und ich freue mich, dass ich in meinem warmen Arbeitszimmer sitzen und meinen neuen Blog inkl. Kategorien bewundern kann. Störend ist allein der Gedanke, dass ich nachher wieder dem Herbstwetter in die offenen Arme laufen muss, vermutlich ohne Regenschirm, denn der bringt eh nichts bei dem Wind.

Da ich noch keinen Anruf aus dem Autohaus bekommen habe, hat sich wohl immer noch kein Käufer für meinen Skoda gefunden. Das betrübt mich, denn so langsam möchte ich wissen, woran ich bin und ob ich endlich einen neuen Wagen kaufen kann. Die letzten Wochen ohne Auto waren ja ganz ok, aber bei dem Wetter ist es doch bedeutend netter, mit dem Auto durch die Gegend zu fahren als auf Bus und Bahn zu warten, die mir - wie heute früh - wieder mal vor der Nase weggefahren sind.